Die Laeiszhalle Hamburg zählt zu den bedeutendsten und das Stadtbild prägenden Bauwerken der Hansestadt. Das von Carl und Sophie Laeisz gestiftete Konzerthaus wurde in den Jahren 1904 bis 1908 von den Architekten Martin Haller und Wilhelm Emil Meerwein im Stil des Neo-Barock errichtet und steht heute unter Denkmalschutz.
Als einer der wichtigsten Konzertstandorte Hamburgs – neben der Elbphilharmonie – empfängt die Laeiszhalle jährlich rund 400.000 Besucherinnen und Besucher. Der Große Saal bietet Platz für 2.023 Gäste, der Kleine Saal für 639 Personen. Ergänzt wird das Raumangebot durch das Studio E mit 150 Plätzen für besondere Konzert- und Veranstaltungsformate.
Ziel der umfassenden Sanierung ist es, die Laeiszhalle als Konzerthaus von internationalem Rang langfristig zukunftsfähig zu machen und zugleich die denkmalgeschützte Bausubstanz, die herausragende Akustik sowie die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zu bewahren. In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege werden über 100 Einzelmaßnahmen umgesetzt, darunter die Ertüchtigung der Brandschutztechnik und die Modernisierung der technischen Gebäudeausrüstung.
Unsere Leistungen umfassen insbesondere die Modernisierung der elektrotechnischen Anlagen, darunter Brandmelde- und Sicherheitsbeleuchtungssysteme, neue Unterverteilungen, die Instandsetzung historischer Leuchten sowie die Integration moderner Technik in die denkmalgeschützte Bausubstanz. Die Maßnahmen werden abschnittsweise vorbereitet und während der jährlichen Sommerspielpausen in mehreren Bauphasen umgesetzt.